„Fußball in der NS-Zeit“ – Mehr als ein Spiel

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus besuchten Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Ausstellung „Fußball in der NS-Zeit“. Diese setzt sich mit der Rolle des Fußballs während der nationalsozialistischen Herrschaft auseinander und verdeutlicht, wie stark der Sport in dieser Zeit politisch beeinflusst und für ideologische Zwecke genutzt wurde.

An der Exkursion nahmen Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen teil. Darunter befanden sich auch Jugendliche aus dem Gedenkprofil sowie fußball- und geschichtsinteressierte Schülerinnen und Schüler, die sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen wollten.

Herr Langer (l.) mit den Schülerinnen und Schülern des 9. und 10. Jahrgangs

Die Ausstellung zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie sich viele Fußballvereine nach 1933 an das NS-Regime anpassten und Teil der propagierten „Volksgemeinschaft“ wurden. Gleichzeitig wird die Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Sportler thematisiert sowie die Zerschlagung von Vereinen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Darüber hinaus wird ein Bogen in die Gegenwart geschlagen, indem aufgezeigt wird, wie Vereine heute mit ihrer Vergangenheit umgehen und sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung engagieren.

Der Besuch der Ausstellung machte deutlich, dass Fußball weit mehr ist als nur ein Sport. Er steht immer auch im Zusammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Für die Schülerinnen und Schüler bot die Exkursion daher einen wichtigen Anlass, sich kritisch mit Geschichte auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Toleranz und Vielfalt in der heutigen Gesellschaft zu reflektieren.

Info an den Stellwänden